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Unverzichtbare Hilfe in vielen Einsatzbereichen
Die ASB-Freiwilligendienste in Rheinland-Pfalz
Engagierte Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolvieren, sind unverzichtbar für den reibungslosen Tagesablauf in Seniorenzentren, bei den ambulanten Pflegediensten, im Rettungsdienst oder in der Eingliederungshilfe. Auch für den ASB in Rheinland-Pfalz sind sie stets eine wertvolle Hilfe. Gerade in Zeiten eines erheblichen Fachkräftemangels ist der Freiwilligendienst ein wichtiger Türöffner und nicht selten der Einstieg ins Berufsleben in sozialen Bereichen.
Keine langfristige Planung möglich
Nachdem zunächst für 2024 die geplanten finanziellen Kürzungen zurückgenommen wurden, geht das Bangen für das Jahr 2025 weiter: Bisher gibt es keine Zusagen zur Finanzierung der Freiwilligendienste für das kommende Haushaltsjahr. Es stehen erneut Kürzungen im Raum. Für den Jahrgang 2024/25, der ab Herbst starten soll, fehlt damit die notwendige Planungssicherheit. Das bedeutet, dass für Freiwillige, die ihren Dienst ab September 2024 beginnen, die Finanzierung der Plätze ab Januar 2025 offen ist.
Mit diesen Kürzungen könnten Freiwilligendienste nicht mehr wie bisher durchgeführt werden. Beim ASB Rheinland-Pfalz betrifft das rund 140 junge Menschen, die sich in einem FSJ und BFD (Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst) engagieren. Die Unsicherheit in der Finanzierung bedeutet auch:
- Den ASB-Einsatzstellen in der stationären und ambulanten Pflege, im Rettungsdienst sowie in den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung fehlen engagierte Mitarbeitende.
- Die Klient:innen verlieren wertvolle Aufmerksamkeit und die Zuwendung der Freiwilligen.
- Das Fachpersonal in den Einrichtungen verliert vor allem die Unterstützung bei Tätigkeiten, die zwar keine fachliche Qualifikation, aber Zeit erfordern.
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Text: Karina Dingebauer